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Der Landkreis Görlitz stellt sich vor

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64 65 Lawalde

64 65 Lawalde Leutersdorf Lawalde liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Oberlausitzer Bergland“. Höchste Erhebungen sind der Hochstein (542 Meter) und der Kötschauer Berg (467 Meter). Durch den Ort fließt das Laubaer Wasser. Von 1290 stammt die erste urkundliche Erwähnung durch Friedrich (Frisco) von Lewenwalde, Lokator und Namensgeber der Ortschaft. Kleindehsa wird schon im Jahr 1242 in einer Verkaufsurkunde erstmals urkundlich erwähnt. 1994 wurden die Gemeinden Kleindehsa und Lauba nach Lawalde eingemeindet. In Lawalde steht der einzigartige „freistehende Glockenturm“ der Dorfkirche. Am „Sünderstein“ durften, der Überlieferung nach, die Verurteilten bevor es zum Galgenberg ging, das letzte Mal ausruhen. Im Ort gibt es zwei Museen, ein technisches Denkmal, die Niedermühle, die bis zum Jahre 1989 als Wassermühle täglich Korn gemahlen hat und ein Heimat- und Landwirtschaftsmuseum. Bei Familie Matthes finden Pflanzenfreunde die nachweislich älteste private Kakteensammlung Deutschlands. In Kleindehsa sollten sich die Gäste das ehemalige Wasserschloss mit seinem Park anschauen. Dort ist heute die Grundschule untergebracht. Lawalde ist der ideale Ausgangspunkt um die schöne Umgebung auf „Schuster`s Rappen“ kennen zu lernen. Drei Rundwanderwege führen zum Czorneboh, Bieleboh und zur Kottmarmühle. www.lawalde.de Leutersdorf ist ein wunderschönes, langgezogenes Straßendorf inmitten des Oberlausitzer Berglandes. Es liegt eingefügt in die Oberlausitzer Umgebindehauslandschaft in einer durch Wanderwege erschlossenen schönen Wald- und Feldflur. 1998 haben sich die Orte Leutersdorf und Spitzkunnersdorf zur Einheitsgemeinde Leutersdorf zusammengeschlossen. Urkundlich wurde Leutersdorf 1347 zum ersten Mal unter dem Namen Lutgersdorf oder Luitgersdorf erwähnt. Spitzkunnersdorf wurde ebenfalls 1347 erstmalig als Kirchdorf Cunarsdorf und 1384 als Connersdorf genannt. Später erhielt der Ort seinen Namen nach dem in der Nähe gelegenen Großen Stein, den Kunnersdorfer Spitzberg, der wegen seines besonderen Gesteinsprofils auch als Goethekopf bezeichnet wird, da die Kopfform des großen deutschen Dichters Goethe ganz deutlich zu erkennen ist. Leutersdorf wurde bekannt durch den Räuberhauptmann Karasek, der mit seiner Räuberbande Ende des 18. Jahrhunderts in der näheren Umgebung sein Unwesen trieb. Er soll besonders geizige Reiche bestohlen und die Beute in der Karasekhöhle im Wald von Spitzkunnersdorf versteckt haben. Wer etwas mehr über Karasek erfahren möchte, sollte unbedingt dem Ringwanderweg folgen. Der Skiverein von Spitzkunnersdorf hat sich in der Nähe der Höhle eine eigene Sprungschanze gebaut. Ein Besuch in der katholischen Kirche Leutersdorf, deren Ornamentdach einmalig in Deutschland ist, sollte unbedingt eingeplant werden. www.leutersdorf.de