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Der Landkreis Görlitz stellt sich vor

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Informationen - Zahlen -Fakten

90 91 Schönbach

90 91 Schönbach Schöpstal Die Gemeinde wurde erstmalig im Jahre 1306 urkundlich erwähnt. Schönbach befindet sich innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Oberlausitzer Bergland“, das von größeren Waldbeständen, überwiegend mit Eichenund Laubgehölzen, umgeben ist. Im Ort befinden sich mehrere Biotope, Naturdenkmale und schützenswerte Einzelgehölze. Architektonische Besonderheiten sind die zahlreichen Umgebindehäuser. Sie sind einzigartige Zeugen eines langen handwerklichen Schaffens von Zimmerleuten, Steinmetzen, Handwerkern und Bauern. Die Ursprünglichkeit der Oberlausitzer, ihre eigentümliche Sprache und ihre liebenswerte Gastlichkeit lassen hier den Alltag schnell vergessen. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche mit ihrem Bronzeglockengeläut, das strohgedeckte Umgebindehaus im Niederdorf sowie der stillgelegte Steinbruch im Neudorf. Alteingesessene Bauernwirtschaften sind ein Geheimtipp für Familienurlaub. Hier wird Natur-Erleben zum Abenteuer. Auf 18 Kilometern schönster Wanderwege rund um Schönbach können herrliche Ansichten der reizvollen Landschaft entdeckt werden. Vorbei an markanten Punkten der Ortsgeschichte erreichen Wanderer die wohlverdiente Rast auf einem der angelegten Grillplätze. www.gemeinde-schoenbach.de Die Gemeinde Schöpstal entstand am 1. Januar 1994 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Kunnersdorf, Ebersbach und Girbigsdorf. Bei der Namensgebung für die Gemeinde stand der „Weiße Schöps“ Pate. Der Fluss zieht sich durch alle drei Orte in einem zum Teil tief eingeschnittenen Tal. Spuren aus Ur- und Frühgeschichte sind an mehreren Stellen gefunden worden. Die durchgehend nachweisbare Siedlungsgeschichte liegt jedoch 500 n. Chr., als sich die Slawen hier niederließen. Die Burgwallanlagen weisen darauf hin. Erste urkundliche Erwähnungen sind für Girbigsdorf 1282, für Ebersbach 1285, für Kunnersdorf 1319 und für Liebstein 1330 zu finden, die Orte wurden aber wahrscheinlich bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts angelegt. Die Schöpstaler Fluren sind begrenzt durch Görlitz im Osten, das Königshainer Bergland im Westen, Kodersdorf im Norden und Markersdorf im Süden. Berge umschließen Kunnersdorf von allen Seiten, südlich der Kapellenberg (254 Meter), nördlich der Geiersberg (254 Meter) und westlich der 296 Meter hohe Limasberg. Geprägt wird Schöpstal durch sehr lockere Siedlungsstrukturen. Besonders typisch ist dabei, dass die Bauernhöfe, meist sind das große Drei- und Vierseithofe, in leichten Hanglagen angeordnet sind und sich mit den Feldfluren verbinden. Nach der politischen Wende entstanden neue Wohngebiete, die der Gemeinde einen Einwohnerzuwachs von etwa 20 Prozent gebracht hat. www.gemeinde-schoepstal.de www.schoepstal.net